Krankenkassenzuschuss für höhenverstellbare Schreibtische. So einfach ist es in Deutschland möglich.

Es ist mittlerweile allgemein bekannt, dass langes Sitzen und eine unergonomische Haltung unsere Gesundheit auf Dauer beeinträchtigen. Verbringst du die meiste Zeit deiner Arbeitszeit sitzend in ein und derselben Position? Dann kennst du das Gefühl von Erschöpfung und ständigen Rückenschmerzen nur zu gut…

Wer sich ein Stehschreibtisch kauft, tätigt eine Investition in das eigene Wohlbefinden und die Gesundheit. Der Vorteil eines Stehpultes ist, dass es die Gelenke und vor allem den Rücken schont. Ob bereits Beschwerden vorhanden sind oder erst gar nicht auftreten sollten, ist zweitrangig. Gerade für diejenigen, die sehr oft vor dem Schreibtisch sitzen, ist diese Alternative zu empfehlen. Dazu gehören übrigens auch Studenten und Schüler. Viele Menschen arbeiten mittlerweile im eigenen Home Office und benötigen einen höhenverstellbaren und einstellbaren Stehschreibtisch. So lassen sich administrative Aufgaben und kreative Arbeiten leichter erledigen. Hier können Sie mehr zu Vorteile von höhenverstellbaren Schreibtischen lesen.

Der Zuschuss

Wenn Ihr Hausarzt oder ein Orthopäde medizinisch begründet, dass Sie einen höhenverstellbaren Arbeitstisch benötigen, können Sie einen Zuschuss von Ihrer Krankenkasse oder Rentenversicherung erhalten. Indikationen für die Notwendigkeit eines höhenverstellbaren Schreibtisches sind u. a. degenerative Bandscheibenerkrankungen, Beckenvenenthrombose, Beinveneninsuffizienz, Lumboischialgie, Facettensyndrom, Lymphstau im Beckenbereich oder in den Beinen, Knorpelschäden an den Wirbelkörpern, Skoliose, Krampfadern und auch ein Rundrücken oder Hohlkreuz.

Weshalb gibt es Zuschüsse für höhenverstellbare Schreibtische?

Werden solche technischen Büromöbel verwendet, verbessert sich der Gesundheitszustand des Betroffenen deutlich und spürbar. Das haben Studien inzwischen bewiesen. Das wiederum verbessert und verlängert auch die durchschnittliche Arbeitszeit. Krankheitskosten, Ausfalltage und Medikamente werden automatisch reduziert.

Was ist der maximale Zuschuss?

Je nach Grad der Behinderung kann der Arbeitgeber bis zu 1200 Euro an Zuschüssen für einen höhenverstellbaren Schreibtisch erhalten. Zwar muss ein wenig Geld in solche Möbel investiert werden, dafür fällt die Leistung des Mitarbeiters dann umso positiver aus. Es gibt weniger Fehlzeiten, außerdem müssen viel weniger Vertretungen einspringen.

Wer seine Arbeit im Stehen erledigen kann, ist automatisch konzentrierter. Es passieren weniger Fehler als bei sitzender Arbeit. Für das Unternehmen spart das viele Kosten und die Mitarbeiter sind fit. Das wiederum verbessert das gesamte Arbeitsklima.

Wer also in einen solchen höhenverstellbaren Tisch investiert, genießt gleich mehrere Vorteile. Nicht nur der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber selbst genießen diese, sondern indirekt auch der Rentenversicherungsträger und die Krankenkasse selbst.

Wie erhältst du einen Krankenkassenzuschuss für den Stehschreibtisch?

Besuche zunächst die Website deiner Krankenkasse oder gib bei Google den Namen der Gesellschaft und “Krankenkassenzuschuss für Stehschreibtische” ein. Auf dem entsprechenden Portal kannst du dann die entsprechende PDF-Datei herunterladen. Du musst die Datei nur noch zu Hause ausdrucken und an deine Krankenkasse zurückschicken. Wenn du keinen Drucker hast, kannst du auch eine kurze E-Mail schreiben oder bei deiner Krankenkasse anrufen, die dir den Antrag dann per Post zuschickt.

Gegebenenfalls ist ein ärztliches Attest erforderlich, das bescheinigt, wie gut ein höhenverstellbarer Schreibtisch speziell für deinen Rücken ist. Mit nur wenigen Klicks und Schritten kannst du eine Menge Geld aus dem Krankenkassenzuschuss herausholen, so dass die Anschaffung eines Stehpults am Ende nicht wirklich viel Geld kostet, du aber auch langfristig von der Qualität profitierst, die der spezielle Schreibtisch bietet.

Eine Idee zu “Krankenkassenzuschuss für höhenverstellbare Schreibtische. So einfach ist es in Deutschland möglich.

  1. Eck sagt:

    Hallo!
    Danke für die Tipps. Das ist wirklich klasse! Und am Ende ist nehme ich an, dann die Rechnung vorzulegen um auszuschließen, dass ein Restbetrag übrigbleibt?
    Viele Grüße!

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